25/07 2007

Münchner leihen digitale Medien ab heute online

München, 25. Juli 2007. Die bayerischen Sommerferien stehen vor der Tür, und die letzten Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren. Schnell noch einen Sprachführer, ein Reisevideo oder ein Hörbuch für die lange Fahrt zu besorgen, ist für Nutzer der Münchner Stadtbibliothek seit heute kein Problem mehr: Sie können digitale Medien aller Art einfach online ausleihen – kurz: „onleihen“. Für den Münchner Kulturreferenten Dr. Hans-Georg Küppers, der gemeinsam mit Bibliotheksdirektor Dr. Werner Schneider die „Virtuelle Münchner Stadtbibliothek“ (www.onleihe.de/muenchen) vorstellte, bedeutet das Angebot „einen gewaltigen Schritt nach vorn für die Münchner Bevölkerung. Es erhöht zudem die Zugänglichkeit digitaler Medien und Bibliotheksdienstleistungen, beispielsweise auch für nicht-mobile Menschen.“ Küppers versteht die Virtuelle Münchner Stadtbibliothek zudem „als einen Beitrag zur Demokratisierung von Wissen und Information“.

 

Wie schon die Bibliotheksnutzer in Hamburg, Würzburg und Köln können die Münchner Bibliothekskunden ab 25. Juli digitale Medien einfach, schnell und von überall her per Mausklick ausleihen und herunterladen. Die Startauswahl umfasst momentan 8.000 digitale Medien aller Art – E-Papers, Hörbücher, Musik, Videos und E-Books. Ein Highlight zur Ferienzeit ist unter anderem die „Kauderwelsch Digital“-Reihe von Reise Know-How – dazu gehören zum Beispiel Sprachführer mit integriertem Aussprache-Trainer.

 

Die Nutzung ist denkbar einfach: Der gewünschte Titel wird ausgewählt, und nach Authentifizierung als registrierter Bibliotheksnutzer einfach heruntergeladen. Ein Digital-Rights-Management (DRM) sorgt dafür, dass der jeweilige Inhalt nur im Rahmen der mit Verlagen und Medienanbietern vereinbarten Lizenzmodelle genutzt werden kann. Am Ende der vorgesehenen Ausleihdauer erlischt die Nutzbarkeit – das Medium ist dann wieder für andere Interessenten verfügbar. Eine Rückgabe ist nicht notwendig.

 

Die Onleihe ist ein Angebot, das öffentliche Bibliotheken bereits in vier Städten ihren Nutzern machen. Und sie ist eine Antwort auf deren Bedürfnisse: Ausleihen im hohen vierstelligen Bereich seit Ende Mai und eine halbe Million Pageviews zeigen, dass das Interesse groß ist. Bis Ende des Jahres werden viele weitere „digitale Filialen“ in Deutschland eröffnen, darunter in Berlin, Frankfurt/Oder, Oldenburg und Düsseldorf. Möglich wird dies durch die Zusammenarbeit der öffentlichen Bibliotheken mit der Wiesbadener DiViBib GmbH, dem europaweit führenden Anbieter digitaler Onlinebibliotheken.

 

Mehr Informationen finden Sie unter

 

www.onleihe.de/muenchen