Wie funktioniert eine Onleihe?
Ein Bibliotheksbenutzer geht über einen ganz normalen Internetbrowser auf das Onleihe-Angebot seiner lokalen öffentlichen Bibliothek. Dort kann er das Angebot an digitalen Medien der Bibliothek durchstöbern. Dabei kann er sowohl nach Medienarten oder Themenbereichen suchen oder auch einfach über Volltextsuche ganz bestimmte Medien finden. Natürlich sieht er auch gleich, ob die Medien derzeit für eine Ausleihe verfügbar sind, bzw. wann diese voraussichtlich wieder zurück kommen.
Möchte der Bibliotheksnutzer die Medien ausleihen, so ist es notwendig, dass er sich online einloggt. Sollte ein Interessent noch kein registrierter Nutzer der Bibliothek sein, so muss er sich zunächst ganz regulär bei seiner Biblitothek als solcher anmelden, wobei es aber z.B. auch denkbar ist, dass die persönliche Anmeldung mit Hilfe des Post-Ident-Verfahren statt findet. Dennoch ist es so auf jeden Fall sichergestellt, dass der Bibliotheksnutzer einer Onleihe der Bibliothek auf jeden Fall „persönlich“ bekannt ist.
Der Nutzer legt alle Inhalte, die ihn interessieren in einen elektronischen „Bibliothekskorb“ und begibt sich dann zur Ausleihe. Nachdem er sich mit seinen persönlichen Zugangsdaten seiner Bibliothek angemeldet hat, kann er sich die von ihm ausgeliehenen Medien auf seinen PC herunterladen. Der Bibliotheksnutzer kann jetzt über diese digitalen Medien für die von der Bibliothek vorgesehene Nutzungsdauer verfügen. Nach dem Ablauf dieser Frist ist die weitere Nutzung der Medien nicht mehr möglich und die Rückgabe der Medien erfolgt automatisch.
Jede Bibliothek legt fest, wieviele digitale Medien jeder Nutzer wie lange ausleihen darf. Dadurch wird sichergestellt, dass einzelne Nutzer nicht zu große Teile des Bestandes blockieren. Es ist sogar möglich, dass die Bibliothek für den Verleih eine Gebühr von dem Nutzer verlangt.












